HINWEIS:

Um die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen, haben wir das ursprünglich für Mai (14.-15.05.2020) geplante Symposium in den Oktober verschoben.

Von methodischen Fragen der Koproduktion im inklusiven Tanz- und Theatertraining über die Zusammenarbeit von multiprofessionellen Teams bei der Integration von Barrierefreiheit in Aufführungen (aesthetics of access) bis hin zur Bedeutung von lokalen und internationalen Kooperationen: Das Symposium ALL IN, das bereits zum dritten Mal von der Un-Label – Performing Arts Company und kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion in Kooperation mit Sommerblut Kulturfestival e.V. veranstaltet wird, widmet sich gelungener Praxis in der Entwicklung der inklusiven Darstellenden Künste und bietet den internationalen Teilnehmenden ein Forum für Diskussion. Schwerpunkt des diesjährigen Symposiums sind die Aspekte Koproduktion und Kooperation.

Zielgruppe des Symposiums sind Mitarbeiter von kommunalen Theatern und Theatern der freien Szene; freie Regisseure, Choreografen und darstellende Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung.

Hier gibt es weitere Informationen zur Veranstaltung.

PROGRAMM

HINWEIS: Das Programm ist noch nicht bestätigt.

Di 20. Oktober 2020, 17.30 Uhr – 22.00
Opening
17.30 Begrüßung
Benjamin Thele, Referat Kultur als Akteur der Stadtgesellschaft – kulturelle Teilhabe, Kulturamt Köln
Ort: Neubau (Bühne)

17.45 AnsprechBARs
Ort: Halle / Neubau (Bühne)

19.00 Re:Construction – Multimedia Installation & Performance
Un-Label – Performing Arts Company
Ort: Halle

20.30 The Little Prince – Performance
Un-Label – Performing Arts Company
Ort: Bühne

Mi 21. Oktober 2020, 10.00 – 17.00
Symposium
Ort: Alle Veranstaltungen vor der Mittagspause finden im Veranstaltungssaal „Bühne“ statt.

10.00: Begrüßung
Cathrin Boß, (Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW)

10.15: Keynote
40 Jahre Graeae: Koproduktion und ihre Wirkung auf die Stimmen von Menschen mit Behinderung
Nickie Wildin (Künstlerische Co-Leitung, Graeae London)

11.00: Gespräch
Warum Kooperation?
Melanie Zimmermann (Kampnagel, Hamburg); Anne Rieger / Noa Winter (SOPHIENSAELE, Berlin)

11.50: Lecture Performance
Ich bin nicht hier, um euch zu unterhalten!
Silke Schönfleisch-Backofen (Tänzerin und Juristin)

12.20: Gespräch
Koproduktion auf Augenhöhe
Miriam Michel / Patrizia Kubanek (dorisdean); Prof. Dr. Susanne Quinten (TU Dortmund), Dodzi Dougban (Un-Label Tänzer und Coach)

12.45: Mittagspause

14.00: Parallele Gesprächsrunden

  • Internationale Zusammenarbeit im inklusiven Kunstsektor: Luxus oder Notwendigkeit? Die Wirkung des Projekts „Europe Beyond Access“ vor Ort
    Melanie Zimmermann (Kampnagel, Hamburg)
    Sprache: Deutsch
    Ort: Offener Treff
  • Audiodeskription – Theater kann sich hören lassen: Die Koproduktion von blinden und sehenden Autorinnen und die Integration von Audiodeskription in die Theaterstruktur des Schauspiels Leipzig
    Maila Giesder-Pempelforth / Renate Lehmann (freiberufliche Autorinnen für Audiodeskription, Schauspiel Leipzig et al. )
    Sprache: Deutsch
    Ort: Mannschaftshaus (Kinoraum)
  • Aesthetics of Access: Der Weg einer Regisseurin zur Integration von Barrierefreiheit in die künstlerischen Produktionen des britischen Verbundprojekts „Ramps on the Moon“
    Amy Leach (Playhouse Theatre, Leeds)
    Sprache: Englisch
    Ort: Mannschaftshaus (Theaterproberaum)
  • Zwischen Intuition und Strategie. Die Entwicklung abteilungsübergreifender inklusiver Organisationsstrukturen am tanzhaus nrw
    Bettina Masuch / Roisin Keßler (tanzhaus nrw, Düsseldorf)
    Sprache: Deutsch
    Ort: Großes Forum
  • Methoden im inklusiven Tanz und Theatertraining im interdisziplinären Un-Label-Projekt Creability
    Prof. Dr. Susanne Quinten (TU Dortmund) / Dodzi Dougban (tauber Tänzer) / Max Schweder (Musiker) / Mia Bilitza (Wissenschaftlerin und Choreografin)
    Sprache: Deutsch
    Ort: Südtrakt (Großes Forum)
  • Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt´: Die Koproduktion von Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderung im Künstler-Kollektiv dorisdean
    Miriam Michel / Patrizia Kubanek (dorisdean)
    Sprache: Deutsch
    Ort: Neubau (Bühne links)
  • Making a Difference – Verantwortung teilen: Die Förderung von Tanzschaffenden mit Behinderung in einem Berliner Netzwerk
    Anne Rieger / Noa Winter („Making a Difference“, SOPHIENSAELE, Berlin)
    Sprache: Deutsch
    Ort: Halle
  • Machtaneignung: Koproduktion auf Augenhöhe
    Nickie Wildin (Graeae, London)
    Sprache: Englisch
    Ort: Neubau (Bühne rechts)

16.15: Einblicke in die Gesprächsrunden
Ort: Neubau (Bühne)

Do 22. Oktober 2020, 11.00 – 16.00
Praktische Workshops (parallel)

1. Creability: Inklusive Methoden in Tanz, Musik und Theater
Der Workshop zeigt in Praxis-Methoden, wie Menschen mit und ohne Behinderung kreativ und interdisziplinär auf Augenhöhe miteinander arbeiten können, so dass ihre künstlerischen Impulse gleichberechtigt in die Bühnenarbeit einfließen.
Jana Zöll (Schauspielerin und Coach) / Max Schweder (Musiker und Coach)
Sprache: Flexibel in Deutsch und Englisch
Ort: Südtrakt (Großes Forum)

2. Audiodeskription als ästhetische Form
Inhalt des Workshops ist die Erarbeitung und Implementierung künstlerischer Formen von Audiodeskription als integrativer ästhetischer Bestandteil von Aufführungen.
Max Greyson (Dichter, Theaterautor und Spoken-Word-Performer)
Sprache: Englisch
Ort: Funkleitzentrale (Offener Treff)

3. Visual Vernacular (VV)
Visual Vernacular ist eine eigenständige Kunstform, die Geschichten ausschließlich durch den Einsatz intensiver Körperbewegung, ikonischer Symbole, Gesten und Mimik erzählt. Der Workshop zeigt, wie VV in den performativen Künsten als aesthetic of access eingesetzt werden kann.
Eyk Kauli (tauber Schauspieler)
Sprache: Gebärdensprache und Körpersprache
Ort: Mannschaftshaus (Theaterprobenraum)

ANMELDUNG:

Wenn Sie sich für die Teilnahme vormerken lassen möchten, senden Sie eine Mail an: Annette Ziegert, ziegert@ibk-kubia.de

Teilnahmegebühr:
Di 20., Mi 21. und Do 22.10.2020: 100 € / 60 € ermäßigt
Di 20. und/oder Mi 21.10.2020: 80 € / 50 € ermäßigt
nur Do 22.10.2020 25 € / 15 € ermäßigt

Ermäßigung:
Für Teilnehmende mit Behinderung, mit Köln-Pass, Erwerbslose, Studierende bis 30 Jahre gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises bei der Registrierung sowie Kulturschaffende, die ausschließlich freiberuflich tätig sind.

In der Teilnahmegebühr sind Snacks am Eröffnungsabend und ein vegetarischer Mittagsimbiss am Mi 21.10. sowie Getränke an allen Tagen enthalten. Die Eintrittskarte zu den Aufführungen am Eröffnungsabend ist in der Teilnahmegebühr enthalten, Assistenzen von Teilnehmenden mit Behinderung zahlen keine Teilnahmegebühr.

Barrierefreiheit:
Alle Veranstaltungräume sind rollstuhlgerecht.
Simultanübersetzung Englisch-Deutsch und in DGS: Wir bieten Simultanübersetzung Englisch-Deutsch sowie in DGS für alle Vorträge, Gesprächsrunden und die Lecture Performance am Vormittag des Mi 21.10. sowie, orientiert am Bedarf der Teilnehmenden, für ausgewählte Veranstaltungen am Nachmittag des Mi 21.10. sowie am Eröffnungsabend (Di 20.10.) an.

Auf Anfrage bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn bieten wir Simultanübersetzung in Leichter Sprache sowie Begleitpersonen für Menschen mit Seheinschränkungen an. Bitte teile uns bei der Anmeldung mit, welche Art der Übersetzung/Assistenz Du benötigst.

Hier findest du die Postkarte zur Veranstaltung (PDF)

ORT:

Alte Feuerwache
Melchiorstraße 3
50670 Köln

In Kooperation mit kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion. Gefördert wird die Veranstaltung u.a. aus Mitteln des EU Erasmus+ Programms, vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kämpgen Stiftung.