Creability

Das bi-nationale Projekt Creability befasste sich mit der Frage: Wie sind Kreativmethoden so umzugestalten, dass sie für alle Menschen praktisch zugänglich und anwendbar sind?

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Zugang für alle bedeutet, dass auch Möglichkeiten des Zugangs für alle geschaffen werden müssen.

Projektlaufzeit: Sommer 2018 bis Herbst 2020

Wie können beispielsweise gehörlose Teilnehmer an einer stimmgeführten Rhythmusübung teilnehmen? Und wie kann ein Tanz Warm-up im Rollstuhl ausgeführt werden? In Deutschland und Griechenland untersuchten professionelle Künstler mit und ohne Behinderung in nationalen Pilotgruppen bewährte Methoden für die künstlerische Arbeit aus den Bereichen Tanz, Schauspiel und Musik. Sie entwickelten innovative Ansätze und Varianten, um diese später ohne Einschränkungen in der inklusiven Praxis einsetzen zu können.

In einem zweiten Schritt tauschten sich die beteiligten Künstler im Rahmen bi-nationaler Workshops über die gewonnenen Erkenntnisse aus und erprobten die von der jeweils anderen Gruppe entwickelten Methoden in der eigenen Praxis. Die vielversprechendsten Ansätze wurden abschließend durch externe Probanden in inklusiven Kontexten mit Jugendgruppen, Kreativschaffenden und Schulen einem weiteren Praxistest unterzogen.  

Die TU Dortmund begleitete das Projekt und gewährleistete, dass die entwickelten Methoden den aktuellen wissenschaftlichen Standards entsprechen. Eine Auswahl der besten praxiserprobten und standardisierten Methoden wurde am Ende des Projekts von uns in einem Handbuch veröffentlicht. Damit entstand eine wertvolle Toolbox für Akteure der inklusiven Arbeit im Kultur-, Bildungs- und Jugendbereich.

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