Bei uns war ganz schön was los: Zuerst die internationale Künstlerresidenz in Köln, gefolgt von einem zweiten Teil in Griechenland, haben wir insgesamt 6 Wochen mit ausgewählten internationalen Künstlern mit und ohne Behinderung kreativ gearbeitet.

Gemeinsam haben wir es geschafft und am 08. September 2019 unsere drei neuen und innovativen ImPArt Produktionen in der National Oper in Athen, Stavros Niarchos Foundation Cultural Center uraufgeführt.

ImPArt beschäftigt sich mit dem Begriff „Aesthetics of Access“ und nutzt Barrierefreiheit als Innovation in der Kunst.

Nach einer langen, intensiven, aufregenden und erfolgreichen Forschungszeit, haben wir die Ergebnisse aus den Rechercheprozessen zum Thema „Aesthetics of Access“ gebündelt und auf die Bühne gebracht. Das übergeordnete Ziel war, Hilfsmittel – wie Gebärdensprache, Übertitelung und Audiodeskription weiterzuentwickeln und von Beginn an in den künstlerischen Prozess zu integrieren, und so als künstlerische Elemente zu implementieren, die für die Ästhetik und Dramaturgie des Kunstwerks von wesentlicher Bedeutung sind. Wir haben an neuen Möglichkeiten der künstlerischen Umsetzung von Barrierefreiheit gearbeitet.

Nun schauen wir auf eine erfolgreiche Premiere und drei Produktionen zurück, die jeweils einen ganz eigenen ästhetischen und barrierefreien Ansatz verfolgen: Gravity (and other attractions), Re:construction und The Little Prince.

Und zum Schluss wollen wir uns bei allen Beteiligten bedanken.

In Koproduktionen mit Synergy of Music Theatre, Festival Oriente Occidente, NCA. Small Theatre und Leib+Seele Produktionen.