Content Notes BOTIN

Hinweise zu potenziell sensiblen Inhalten und Informationen zu sensorischen Reizen können Teile einer Performance vorwegnehmen. Entscheide bitte selbst, ob du weiterlesen möchtest. 

Die folgenden Hinweise zu BOTIN sollen dir eine individuelle Einschätzung ermöglichen, ob du die Veranstaltung besuchen möchtest. 
Sofern dir individuell relevante Informationen fehlen, um deinen Besuch zu planen, kontaktiere uns gerne.  

Inhalt 

  • BOTIN – das performative Archiv thematisiert nicht abgeschickte Nachrichten. Dabei geht es u.a. um Abschied, Streit, Liebesbeziehungen, Verlust der eigenen Wohnung, Tod. 

Ablauf / Setting 

  • Die Performance findet in drei Teilen statt. Der erste Teil findet in der Abenddämmerung auf dem Platz draußen vor der Alten Versteigerungshalle statt. Da es kühler werden könnte, bring bitte eine Jacke mit. Wir haben aber auch warme Decken vor Ort. Am Anfang sitzt das Publikum eng nebeneinander an einer langen Tafel. Später kann das Publikum es sich auf verschiedenen Sitzmöglichkeiten mit Schlafsäcken und Decken gemütlich machen.  
  • Im zweiten Teil bewegt sich das Publikum durch die kleinen Vorderräume des Archivs und kann 9 verschiedene Stationen besuchen, an denen die Archivar*innen verteilt sind. Es werden zwischendurch Gedränge von Menschen entstehen bei dem Wandern von einer Station zur nächsten.  
  • Im dritten Teil begeben sich alle in das eigentliche Archiv, welches der alte Versteigerungssaal ist. Das Publikum nimmt auf Stühlen Platz bzw. Rollstuhlnutzer*innen nutzen die freien Felder. Die Archivar*innen lesen nicht abgeschickte Nachrichten vor. Auch das Publikum hat die Möglichkeit, nicht abgeschickte Nachrichten selbst vorzulesen. 

Interaktion mit den Archivar*innen/Performer*innen 

  • Interaktionen der Archivar*innen mit dem Publikum sind ein zentrales Element der Performance und finden immer wieder statt, am stärksten im zweiten Teil. Dort kommt es zu Einzelinteraktionen von Besucher*innen mit den Archivar*innen, auch mit körperlicher Berührung. Du musst jedoch nicht daran teilnehmen, sondern kannst auch nur beobachten. Du kannst signalisieren, z.B. verbal oder durch eine erhobene Hand, dass du keine direkte Interaktion möchtest – die Archivar*innen akzeptieren dies sofort. Du kannst auch nur einzelne Stationen besuchen und andere weglassen.  
  • Im dritten Teil der Performance gibt es keine körperliche Interaktion zwischen Publikum und Archivar*innen. 

 Licht 

  • Es gibt kein Stroboskoplicht und die Lichtübergänge sind sanft. 
  • Es gibt kein Black, d.h. es wird nicht vollständig dunkel. 

Sound 

  • Die Archivar*innen sprechen sowohl über Mikrofone als auch ohne Verstärkung. 
  • Es gibt zwischendurch Live-Musik, Sounds und Soundfelder in gemäßigter Lautstärke. Es wird teilweise bewusst mit mehreren sich überlagernden Sounds gearbeitet. Im dritten Teil kommt es bei Videoeinblendungen zu lauterem Ton. 
  • Am Ende werden wahrscheinlich einige Teller in eine Tonne geworfen. Das kann etwas lauter werden. 

Sonstiges 

  • Es steht kein Ruheraum zur Verfügung. Du kannst jederzeit die Räume innen verlassen, für eine Weile nach draußen vor die Versteigerungshalle gehen und danach wieder hineinkommen.   
  • Es gibt keine Garderobe, um Jacken oder Rucksäcke abzugeben.