Beim internationalen Kulturprojekt Un-Label befassen sich rund 100 Künstler mit und ohne Behinderung aus ganz Europa mit neuen inklusiven und innovativen Möglichkeiten der darstellenden Künste.

     

    UN-LABEL NEWSLETTER

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    Un-Label

    Wenn Begegnungen zwischen Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten, Ländern und künstlerischen Genres mit unterschiedlichen Fähigkeiten entstehen, birgt dies die Möglichkeit, bestehende Normalitätserwartungen zu überdenken. Der Kultursektor kann für gesellschaftliche Prozesse als Vorreiter Normalität vorleben, Normalität verändern, gesellschaftliche Mängel aufzeigen und neue Denkprozesse anstoßen.

    Das Projekt Un-Label wurde von der Technischen Hochschule Köln / University of Applied Sciences –
    Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften wissenschaftlich begleitet. In diesem Rahmen ist eine Master-Thesis von Judith Vitek und Anna Nutz entstanden, die sich mit dem Thema „Interaktionsprozesse in einer heterogen zusammengesetzten Gruppe im Kontext von Kunst und Kultur“ auseinandersetzt.

    Die Masterarbeit betrachtet die sozialen Praktiken im Gruppengeschehen von Un-Label. Der Fokus der Beobachtung liegt auf den Interaktionen der Gruppenmitglieder, wie sich unterschiedliche Menschen miteinander verständigen, wie sie zusammenarbeiten und welche Praktiken sozialen Miteinanders er-kennbar werden.

    Des Weiteren ist im Rahmen von Un-Label die Bachelorarbeit von Lara Weiß, für den Studiengang Management und Kulturwissenschaften an der Hochschule Zittau/Görlitz, entstanden. Die Arbeit befasst sich mit dem Thema: „Kulturprojekte als Instanz für Menschen mit Behinderung zur sicheren kulturellen Teilhabe“.

     



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